18 Feb
Lilo (Maia Kealoha) ist ein junges hawaiisches Mädchen, das kurz vor ihrem fünften Geburtstag ihre Eltern verlor. Seitdem kümmert sich ihre ältere Schwester Nani (Sydney Agudong) liebevoll um Lilo, die in ihrer Freizeit eine Hula-Tanzgruppe besucht. Lilos Leben ändert sich schlagartig, als sie auf Stitch trifft. Das blaue Wesen, welches sich zunächst als Hund ausgibt, ist eigentlich das illegale genetische Experiment 626 des außerirdischen Wissenschaftlers Jamba Jookiba. Gemeinsam mit dem frechen Stitch erlebt Lilo ein Abenteuer nach dem anderen. Doch die Außerirdischen wollen den Ausreißer Stitch wieder einfangen, was es für Lilo dringend zu verhindern gilt.
18 Feb
Michael Hartung (Charly Hübner) scheint vom Pech verfolgt. Der Videothekenbesitzer ist hoffnungslos verschuldet und wird bald von einem ehrgeizigen Journalisten kontaktiert. Dieser ist auf der Fährte einer ganz großen Story: Im Juli 1983 soll Hartung als Mitarbeiter der deutschen Reichsbahn eine Massenflucht aus der DDR orchestriert haben. Das ginge aus Stasi-Akten hervor. Demnach wurde eine S-Bahn, die in Bahnhof Friedrichstraße angekommen ist, aufs falsche Gleis manövriert, um so die Weiterfahrt nach West-Berlin für alle 127 Passagiere zu ermöglichen. Hartung soll der Strippenzieher dahinter gewesen sein, so stehe es in den Stasi-Unterlagen. Tatsächlich stimmt nur ein Bruchteil davon, doch das liebe Geld, dass Hartung für die Bestätigung der Story geboten wird, ist zu verlockend.
Über 20 Jahre nachdem Regisseur Wolfgang Becker den deutschen Kassenschlager „Good Bye, Lenin“ inszeniert hat, erwartet uns mit „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Maxim Leo sein nächstes Projekt. Leider verstarb der Filmemacher vor der Fertigstellung im Dezember 2024. Seine Freunde haben seinen letzten Film in seinem Andenken beendet.
So aufregend die Geschichte auch klingt, der Wahrheit entspricht sie nicht.
25 Feb
Marie-Line (Louane Emera), eine junge Kellnerin, schlägt sich gerade so durchs Leben. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund verliert sie nicht nur ihren Job, sondern wird auch noch zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Der zuständige Richter Gilles (Michel Blanc) – kurz vor dem Ruhestand, desillusioniert und in seiner eigenen Welt lebend – erkennt in Marie-Line jedoch mehr als nur eine Akte. Um ihr aus ihrer finanziellen Klemme zu helfen, bietet er ihr spontan einen Job an: Da er gerade erst seinen Führerschein abgeben musste, soll Marie-Line einen Monat lang seine Fahrerin sein.
Zwischen der impulsiven und lebensfrohen Marie-Line und dem distanzierten und melancholischen Richter entwickelt sich daraufhin eine ungewöhnliche Freundschaft, die beiden einen Weg aus ihren persönlichen Krisen zeigt: Während Marie-Line lernt, mit den Höhen und Tiefen des Lebens besser umzugehen, beginnt Gilles, wieder Freude zu empfinden und sich seiner Umwelt zu öffnen.
04 Mrz
Ein thüringisches Dorf - Hunsdorf genannt - im Jahre 1949. Der Aberglaube treibt hier noch immer seine Blüten, und das mysteriöse Verschwinden ihrer Schweine führen die Bauern auf Hexerei zurück. Oberwachtmeister Kühlemann (Lothar Blumhagen) wird nach Hunsdorf beordert, die Vorkommnisse zu untersuchen. Auf Unterstützung kann er kaum rechnen, und so versucht er, wenigstens den kleinen Peter (Heinz Triebel) davon zu überzeugen, dass es keine Hexen gibt. Dabei allerdings kommt er Schritt für Schritt der Wahrheit auf den Grund, und es gelingt ihm - wobei er in Peters Großvater August (Alfred Maack) und der Lehrerin Marianne doch noch Mitstreiter findet - eine bestens organisierte Diebesbande zu entlarven.
11 Mrz
Barnsteiner Film:
„Ich sterbe. Kommst du?“ wagt einen ungewöhnlichen Blick auf das Sterben, erzählt von den Herausforderungen letzter Lebenstage, vom Abschiednehmen, der Angst vor dem Tod, aber auch vom Humor, den das Leben bis zum Schluss behält und der Erkenntnis, dass das Leben oft unfertig zu Ende geht.
Nadine, eine junge Mutter, leidet an Krebs im Endstadium. Sie nimmt Abschied von ihrer Wohnung, ihrem bisherigen Leben und zieht nicht freiwillig in ein Hospiz.
Denn ihre Mutter Renate, selbst überfordert mit der Situation ihr eigenes Kind auf diesem letzten Wegabschnitt begleiten zu müssen, versucht die Organisation zu übernehmen, auch um im Handeln der Trauer zu entfliehen.
Wütend über die ihr aufgezwungene Situation sitzt Nadine in ihrem Hospizzimmer und sehnt sich nach ihrer Wohnung und ihrem sechsjährigen Sohn Dexter.
Im Laufe des Films nimmt sie ihr neues, letztes Zuhause, in dem sich eine letzte Wohngemeinschaft versammelt, langsam an. Nach und nach kommt sie mit den anderen Mitbewohnern des Hospiz‘ in Kontakt und beginnt sich mit ihrer eigenen und der Situation der anderen auseinanderzusetzen – wütend und aggressiv, feinfühlig und grob, heiter und traurig. Sie findet eine Freundin in Marion, einer lebenslustigen Frau, die sich vom Sterben nicht unterkriegen lassen will.
Und Dexter? Er setzt sich auf seine eigene Weise mit dem Sterben und dem Tod seiner Mutter auseinander. Am Ende macht er auf dem Friedhof Hausaufgaben und legt Nadine selbstgemalte Bilder vor den Grabstein auf dem steht: „Wer das hier liest, braucht vor nichts Angst zu haben.“
Regisseur Benjamin Kramme hat hier einen Film über das Loslassen gedreht, darüber, zu akzeptieren, was man nicht ändern kann, und trotzdem nicht zu resignieren. Sterben kann man nicht üben. Man kann es auch nicht falsch machen, man kann es nur ertragen.
Indem er einen ungeschönt ehrlichen Blick auf das Sterben wirft und immer wieder auch humorvoll von den Herausforderungen erzählt, nimmt er seinem Film die Beklemmung, die das gesellschaftliche Tabu Sterben immer noch auslöst.
Das Drehbuch für den Film wurde inspiriert von echten Geschichten. Denn neben der Schauspielerei hat Kramme per Fernstudium Sozialpädagogik studiert und dafür im Hospiz Schloss Bernstorf ein Jahr lang ein Praktikum absolviert.
Beim Festival Max Ophüls Preis 2025 gewann dieses sehr gelungene Debüt den Preis für den gesellschaftlich relevanten Film. In der Jurybegründung wurden das »Feingefühl und die Klarheit« hervorgehoben und die Aussage, »dass wir auch am Ende Bedeutung in das Leben anderer tragen können. Denn wer diesen Film sieht, braucht vor nichts Angst zu haben.«
Hauptdarstellerin Jennifer Sabel aus Schwerin gewann im Oktober 2025 den Deutschen Schauspielpreis, eine der wichtigsten Auszeichnungen für Schauspielkunst, in der Kategorie „Dramatische Hauptrolle“.
18 Mrz
Ein Kleinstadt-Tennisclub will sich einen neuen Grill für die gemeinschaftlichen Sommerabende zulegen. Vize-Vereinsvorsitzender Matthias (Friedrich Mücke) und Inhaber Heribert (Hape Kerkeling) sind sich einig: Ein edles Modell mit verschiedenen Grillfunktionen soll es werden. Für die beiden könnte es so einfach sein, Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst) haut noch einen Spruch hinterher. Doch als die Frage von Torstens Frau Melanie (Anja Knauer) aufgeworfen wird, ob nicht ein zweiter Grill für das einzige muslimische Clubmitglied Erol (Fahri Yardim) angeschafft werden soll, kippt die Stimmung. Was als harmloser Vorschlag aufkam, kocht im rasenden Tempo zu einer brisanten Diskussion hoch, die den Tennisclub bis aufs Mark erschüttert.
Der deutsche Filmemacher Marcus H. Rosenmüller („Neue Geschichten vom Pumuckl“) adaptiert mit „Extrawurst“ die gleichnamige Theaterkomödie von „Stromberg“-Autor Dietmar Jacobs und Comedian Moritz Netenjakob für die große Leinwand. Das Theaterstück zählt zu den erfolgreichsten Bühnenproduktionen der letzten Jahre in Deutschland. Nach seiner Uraufführung 2019 entwickelte es sich bis 2022 zum meistgespielten Stück des Landes. Die preisgekrönte Komödie, ausgezeichnet mit dem Monica-Bleibtreu-Preis, behandelt die Themen Integration und Rassismus mit einem humorvollen Ansatz. „Extrawurst“ zeigt auf humorvolle, aber auch ernsthafte Weise, wie sich eine harmlose Diskussion in einem bürgerlichen Milieu verselbstständigen kann, wenn zugrundeliegende Vorurteile und Ängste an die Oberfläche gelangen.
25 Mrz
Als jüngster Sohn des Psychiaters wuchs Joachim (Bruno Alexander) auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie auf, absolvierte mit Strapazen ein Austauschjahr in den USA sowie die Schulzeit und steht nun kurz vor dem Zivildienst, als plötzlich ein Wunder geschieht. Angenommen an der Schauspielschule in München, lässt Joachim alles zurück und zieht in die großelterliche Villa in Nymphenburg. Mit seiner Großmutter (Senta Berger), die als ehemalige Schauspielerin immer noch exzentrische Diva-Allüren an den Tag legt, und seinem Großvater (Michael Wittenborn), einem strengen Philosophieprofessor im Ruhestand, lebt der junge Mann ein unübliches Studentenleben.
Während Joachim sich an der Schauspielschule ungeahnten Schwierigkeiten stellen muss, ertränkt er seine Sorgen abends mit den Großeltern auf dem Sofa in Rotwein. So ringt er täglich mit der großen Überforderung auf der Bühne und bemerkt abseits dieser, dass auch seine Großeltern noch still und leise den ein oder anderen Kampf zu kämpfen haben.
Unter dem Namen „Alle Toten fliegen hoch“ hat der deutsche Schauspieler Joachim Meyerhoff („Babylon Berlin“) seine Familiengeschichte auf die Bühne gebracht und später als Roman veröffentlicht. Nachdem bereits der zweite Teil „Wann wird es endlich so, wie es nie war“ verfilmt wurde, folgt mit „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ eine Leinwandadaption des gleichnamigen dritten Bands.
Regie übernahm diesmal der deutsche Filmemacher Simon Verhoeven („Männerherzen“).