12 Aug

Lindenberg! Mach dein Ding


Lindenberg! Mach dein Ding
FSK
FSK ab 0
Dauer
2h 15min
Genre
Drama, Biografie
Produktion
Deutschland 2019
Regie
Hermine Huntgeburth
Darsteller
Jan Bülow, Max von der Groeben, Charly Hübner, Julia Jentsch

Mit dem Sonderzug hat er es als einer der wenigen West-Künstler bis in die ehemalige DDR geschafft – nun schafft er auch den Sprung auf die Kinoleinwand. Seit knapp 50 Jahren ist Udo Lindenberg schon im Musikgeschäft, auch wenn der Weg bis an die Spitze nicht einfach war.

Lindenberg (Jan Bülow) wusste schon früh, wo sein Weg hingehen sollte, und zwar nach ganz oben. Er entflieht früh dem westfälisch-provinziellen Elternhaus, arbeitet als Schlagzeuger und lässt sich auch von ersten Misserfolgen nicht abschrecken. Der junge Musiker will mit deutschen Songs durchstarten und der Welt zeigen, was er drauf hat. Es dauert nicht lang, bis ihm die Musik- und natürlich auch die Frauenwelt zu Füßen liegt…

Der Film zeigt keine lineare Erfolgsgeschichte, sondern lässt auch Zeitsprünge zu. Besonderer Fokus liegt auf der Anfangszeit des Musikers in Hamburg, wo sich sein unverwechselbarer Stil herausbildete und Bekanntschaft mit langjährigen Wegbegleitern machte.


Mittwoch, 12.08.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 12.08.2020, 20:00
7,00€

19 Aug

Gut gegen Nordwind


Gut gegen Nordwind
FSK
FSK ab 0
Dauer
2h 02min
Genre
Drama, Romanze
Produktion
Deutschland 2019
Regie
Vanessa Jopp
Darsteller
Nora Tschirner, Alexander Fehling, Claudia Eisinger, Ulrich Thomsen

In der Verfilmung des Bestsellers von Daniel Glattauer führt ein einfacher Tippfehler zu einer E-Mail-Romanze zwischen Emmi und Leo.

Eigentlich hatte Emmi Rothner (Nora Tschirner) bloß ein Zeitungsabonnement abbestellen wollen. Doch weil sie einen Tippfehler in der Adresszeile macht, landet die E-Mail im Postfach von Leo Leike (Alexander Fehling). Der beschäftigt sich gerade beruflich mit der Sprache von E-Mails und schreibt Emmi kurzerhand zurück, überrascht sie damit, was er daraus schließen kann, wie sie ihre E-Mail verfasst hat. Es ist der Beginn eines langen Online-Austauschs.

E-Mail für E-Mail kommen sich Leo und Emmi immer näher. Zuerst zaghaft, dann intensiver berichten sie auch von ihrem Privatleben. Leo hängt immer noch an seiner Ex-Freundin Marlene (Claudia Eisinger), während Emmi mit Bernhard (Ulrich Thomsen) verheiratet ist. Eine Chance auf eine Romanze scheint es anfangs nicht zu geben. Doch Leo und Emmi merken schnell, dass sie auch im Alltag immer öfter an den anderen denken und sich wünschen, wieder eine E-Mail im Postfach vorzufinden.


Mittwoch, 19.08.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 19.08.2020, 20:00
7,00€

26 Aug

Kahlschlag


Kahlschlag
FSK
FSK ab 16
Dauer
1h 38min
Genre
Thriller, Drama
Produktion
Deutschland 2019
Regie
Max Gleschinski
Darsteller
Florian Bartholomäi, Bernhard Conrad, Maike Johanna Reuter

Martin (Florian Bartholomäi) und Eric (Bernhard Conrad) verbindet eine Kindheitsfreundschaft. Schon als kleine Jungen fuhren sie jeden Sonntag zum Angeln an den Stausee, und schon als Kinder verliebten sie sich in dasselbe Mädchen: Frenni (Maike Johanna Reuter).

Heute, 20 Jahre später, lebt Martin mit Frenni in einem beschaulichen Einfamilienhaus auf dem Hof seiner Eltern. Der Kontakt mit Eric ist nach einem schrecklichen Vorfall abgebrochen, bis er eines Tages vor ihrer Tür steht und Martin um einen letzten gemeinsamen Ausflug an den See bittet. Widerwillig kommt Martin mit, doch der Trip entpuppt sich bald als eine Reise ins Herz der Finsternis. Während sich die Situation zwischen den Freunden am See immer weiter zuspitzt, ist auch Frenni alarmiert und versucht, an den See zu gelangen…

Gewinner Förderpreis Neues Deutsches Kino der Hofer Filmtage 2018.

Der Film ist eine Mischung aus düsterem Thriller, poetischen Elementen und absurden Zwischentönen; ein ebenso verstörendes wie überraschendes Genrekino, das die Frage nach Gut und Böse in jedem Menschen stellt.

Das Besondere: Der Film wurde im Herbst 2017 in 28 Drehtagen komplett in Mecklenburg-Vorpommern realisiert: in Rostock, Detershagen, Moltenow, am Farpener Stausee, auf Poel. Finanziert mit geringen Mitteln u.a. durch Crowdfunding und die Kulturelle Filmförderung MV.

Und: „Viele Freunde haben ehrenamtlich mitgearbeitet, die Schauspieler haben nur eine minimale Aufwandsentschädigung bekommen“, sagt Gleschinski. „Alles, was der Film einspielt, soll nun an Team und Schauspieler gehen.“


Mittwoch, 26.08.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 26.08.2020, 20:00
7,00€

02 Sep

Die Abenteuer des Till Eulenspiegel DEFA


Die Abenteuer des Till Eulenspiegel
FSK
FSK ab 12
Dauer
1h 41min
Genre
Abenteuer
Produktion
DDR/Frankreich 1956
Regie
Gérard Philipe, Joris Ivens
Darsteller
Gérard Philipe, Jean Vilar

Im 16. Jahrhundert leidet die Bevölkerung der niederländischen Provinz Flandern unter den spanischen Besatzern. Brandschatzend und mordend ziehen die Soldaten Philipps II. umher. Als in Damme der Vater des bisher unbekümmerten Volksnarren Till Eulenspiegel nach einem Aufstand gegen die Besatzungsmacht von der Spanischen Inquisition auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, entschließt sich Till, für die Freiheit der flämischen Bevölkerung zu kämpfen. Auf seinen Aufruf hin beginnen die Flamen, sich gegen die spanischen Soldaten zu wehren.

Unterdessen gelingt es Till mit Witz und List, Hofnarr des spanischen Herzogs von Alba zu werden und so den Plänen seiner Feinde auf die Schliche zu kommen. Sollten der Prinz von Oranien und die flämischen Edelleute nicht den Eid auf den spanischen König schwören, will von Alba sie der Gotteslästerung anklagen und zum Tode verurteilen lassen. Als sich von Oranien und seine Getreuen bis auf wenige Ausnahmen weigern, den Eid zu schwören, und von Alba ihnen seine Soldaten hinterherschickt, bringt Hofnarr Till einen Edelmann auf spanischer Seite dazu, auf ein Pulverfass zu schießen, sodass eine Zugbrücke zerstört wird und die Soldaten nicht die Verfolgung aufnehmen können.

Von Oranien ruft schließlich zum Kampf der Geusen gegen die Spanier auf. Der Flame Stahlarm und seine Männer weigern sich jedoch, zu diesem Zweck einen Fluss zu überqueren. Um Stahlarm dazu zu bewegen, sich nass zu machen, fängt Till mit ihm einen Streit an. Wütend verfolgt ihn Stahlarm auf den Flügel einer Windmühle. Till bringt die Flügel zum Drehen und schleudert so Stahlarm in den Fluss. Dieser gibt schließlich nach und ruft seine Männer auf, ihm durch den Fluss zu folgen. Till stellt sich daraufhin von Oranien vor und soll dann in dessen Auftrag im ganzen Land die Stunde der Freiheit verkünden.

Im Winter kehrt Till heimlich nach Damme zurück, wo er nach langer Zeit endlich seine Verlobte Nèle wiedersieht. Ein eifersüchtiger Kaufmann erkennt ihn und ruft sofort die spanischen Soldaten herbei. Till flieht und trifft dabei auf den Kaufmann, der, um sein Leben bangend, ihm all sein Gold geben will. Als der Kaufmann davonläuft, halten ihn die spanischen Soldaten für Till und erschießen ihn. Der Herzog von Alba berät derweil mit seinen Gefolgsleuten, wie er die Aufständischen niederringen kann. Ein junger Hauptmann namens Juan erklärt sich bereit, auf den Prinzen von Oranien ein Attentat zu verüben. Als Hauptmann Juan bereits auf einem von Pferden gezogenen Schlitten unterwegs ist, berichtet ein flämischer Spitzel Till und dessen Leuten vom geplanten Attentat. Till reitet daraufhin Juan hinterher und seine Männer folgen ihnen mit Schlittschuhen auf einem Fluss. Zwar schafft es Till, Juan einzuholen und auf dessen Schlitten zu springen, doch als er vom Schlitten fällt, muss auch er die Verfolgung auf Schlittschuhen fortsetzen. Dabei entkommen Till und seine Männer einer spanischen Truppe. Juan gelingt es schließlich, sich bei einer Versammlung unter die Zuhörer zu schleichen, während von Oranien die Unabhängigkeit Flanderns erklärt. Als Juan mit einer Pistole auf den Prinzen zielt, trifft Till ebenfalls ein und verhindert das Attentat. Die Truppen des Prinzen treten mit vereinten Kräften am Ende als Sieger hervor, worauf sich die Spanier gezwungen sehen, aus Flandern abzuziehen. So kann Till mit seiner Verlobten Nèle endlich einer friedlichen und glücklichen Zukunft entgegenblicken.


Mittwoch, 02.09.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 02.09.2020, 20:00
7,00€

09 Sep

Lievalleen 20 Uhr Autor & Regisseur im Kino


Lievalleen
FSK
FSK ab 0
Dauer
1h 31min
Genre
Dokumentation
Produktion
Deutschland 2019
Regie
Peter Wawerzinek / Steffen Sebastian
Darsteller

Peter Wawerzinek, das ehemalige Heimkind richtet für seine erste Heimerzieherin "Bani" ein Picknick im Gespensterwald von Nienhagen her. Unter Bäumen, an der Ostsee, reden Bani und Peter über die Flucht der Eltern im Jahr 1957 aus Rostock. Die Eltern ließen Peter und seine Schwester Beate allein in der Wohnung zurück. Die Kinder hatten Glück, denn sie wurden von der Polizei vor dem Hungertod gerettet. In einem Säuglingsheim erfolgte die Geschwistertrennung.

Zwei Lebenswege werden sichtbar, die unterschiedlicher nicht sein können. Beate wird als nicht entwicklungsfähig eingeschätzt und muss bis zum 18. Lebensjahr in einer Psychiatrie leben. Peter wird in Kinderheimen aufgepäppelt und umhegt und im Alter von 11 Jahren adoptiert.

Fast fünfzigjährig, besucht er seine leibliche Mutter in Westdeutschland und weiß sofort: Die Mutter ist bereits im Kind gestorben. Die Traumata, die Verletzungen bleiben.


Mittwoch, 09.09.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 09.09.2020, 20:00
7,00€

16 Sep

Happy Ending


Happy Ending
FSK
FSK ab 12
Dauer
1h 35min
Genre
Komödie, Drama, Romanze
Produktion
Dänemark 2019
Regie
Hella Joof
Darsteller
Birthe Neumann, Kurt Ravn, Charlotte Sieling

Seit einer Ewigkeit hat Helle darauf gewartet, dass ihr Workaholic-Ehemann Peter in Rente geht, damit sie ihren Lebensabend gemeinsam verbringen können. Sie möchte mit ihm reisen und die Welt erkunden – doch als Peter nach seinem letzten Arbeitstag nach Hause kommt, nimmt ihr Leben eine überraschende Wendung. Peter hat eine große Überraschung parat: Er möchte eine neue Karriere als Weinimporteur verfolgen und hat bereits all‘ ihre Ersparnisse in ein exklusives Weingut in Österreich investiert. Helle ist davon nicht begeistert. Ein Streit entbrennt, der letztendlich zur Trennung führt. Beide begeben sich auf eine aufregende Entdeckungsreise voller neuer Möglichkeiten, Probleme und Träume… Aber kann man nach 50 Jahren Ehe von vorne anfangen? Und kann man ohne den anderen überhaupt leben?

Happy Ending ist eine lustige, freche Geschichte über den Mut, einen Neuanfang zu wagen, wenn alles vorüber zu sein scheint.


Mittwoch, 16.09.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 16.09.2020, 20:00
7,00€

23 Sep

Romys Salon


Romys Salon
FSK
FSK ab 0
Dauer
1h 30min
Genre
Drama
Produktion
D/NL 2020
Regie
Mischa Kamp
Darsteller
Vita Heijmen, Beppie Melissen, Noortje Herlaar

Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde ...


Mittwoch, 23.09.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 23.09.2020, 20:00
7,00€

30 Sep

Spitzbergen


Spitzbergen
FSK
FSK ab 0
Dauer
1h 31min
Genre
Dokumentation
Produktion
Deutschland 2020
Regie
Christian Wüstenberg / Silke Schranz
Darsteller

Spitzbergen - auf Expedition in der Arktis

Im arktischen Sommer planen die beiden Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg die Umrundung Spitzbergens mit einem alten, zum Expeditionsschiff ausgebauten Fischkutter. Sie dokumentieren ihre Reise mit zwei Kameras und entdecken eine einzigartige Welt aus Eis, Schnee und Gletschern, die durch den Klimawandel bedroht ist wie nie zuvor.

Auf Spitzbergen leben nur 2500 Einwohner. Die rund 3000 Eisbären, die hier leben, sind leicht in der Überzahl und das bekamen auch die Filmemacher auf der nördlichsten Inselgruppe Europas zu spüren: Nach einer Anlandung auf Phippsoya mussten sie mit der gesamten Crew zurück in ihr Schlauchboot flüchten, weil aus der Ferne ein Eisbär auf sie zugelaufen kam. Vom Wasser aus konnten sie das Tier dann in aller Ruhe beobachten.

Silke Schranz und Christian Wüstenberg landeten auch an Küstenstreifen an, auf die zuvor nur sehr wenige Menschen einen Fuß gesetzt haben und spürten dabei die gewaltige Einsamkeit und Stille der Arktis. Sie fuhren zu gefrorenen Wasserfällen, zu Fjorden mit eisblauen Gletschern und zu Buchten mit funkelnden Eisskulpturen. Vor einer riesigen Gletscherwand filmten sie, wie ein hausgroßes Stück Eis krachend ins Wasser kalbt und sie erlebten, wie im viel zu warmen Sommer das Schmelzwasser donnernd ins Meer rauscht. „Es ist etwas komplett anderes, ob man in der Zeitung vom Klimawandel liest oder ob man in der Arktis hautnah miterlebt, wie dramatisch schnell die Eismassen abschmelzen“, erzählt Silke Schranz.

Wieder zurück zu Hause arbeiteten Silke Schranz und Christian Wüstenberg ein Jahr an ihrem neuen Kinofilm „Spitzbergen - auf Expedition in der Arktis". „Wir haben auf unserer Expeditionsreise viele Abenteuer erlebt, wir hatten Begegnungen mit Rentieren, Eisbären, Walrossen und Blauwalen und haben fantastischen Wanderungen unternommen, so dass wir mit dem spektakulären Filmmaterial einen abendfüllenden Kinofilm schneiden konnten", sagt Christian Wüstenberg.


Mittwoch, 30.09.2020, 17:00
7,00€
Mittwoch, 30.09.2020, 20:00
7,00€