28 Feb

Im Herzen jung


Im Herzen jung
FSK
FSK ab 12
Dauer
112 min
Genre
Drama
Produktion
Belgien, Frankreich 2023
Regie
Carine Tardieu
Darsteller
Fanny Ardant, Melvil Poupand, Cécile de France, Sharif Andoura

15 Jahre sind vergangen, seit sich Shauna (Fanny Ardant) und Pierre (Melvil Poupand) einmal kurz getroffen haben, in dem Krankenhaus, in dem er als Arzt ihre sterbende beste Freundin Mathilde behandelte. Schon damals fühlten sie sich zueinander hingezogen.

Als sie sich jetzt wiedersehen, ist es um sie geschehen, auch wenn die Umstände nicht unbedingt dafürsprechen: Shauna hat eigentlich mit der Romantik abgeschlossen, Pierre führt ein glückliches Familienleben und schätzt seine Frau Jeanne (Cécile de France) sehr.

Shauna zögert, denn sie ist erheblich älter als Pierre, aber das Begehren und die Gefühle füreinander sind so stark, dass Widerstand zwecklos ist. Die Liebe kommt über das ungleiche Paar wie ein Blitz.

Doch als die Affäre bald an die Öffentlichkeit kommt, sind Unverständnis und viele Streitigkeiten in ihren Familien vorprogrammiert. Kann diese Liebe eine Zukunft haben?

Die emotionale Liebesgeschichte über eine ältere Frau und einen jüngeren Mann war das zunächst unvollendete Projekt der früh verstorbenen französischen Regisseurin Sólveig Anspach (1960-2015) und basierte grob auf dem Leben von Anspachs Mutter. Um das Werk zu vollenden, übernahm Regisseurin Carine Tardieu („Eine bretonische Liebe“) das romantische Drama.

 

Das belgisch-französische Drama wird ganz ohne Schnörkel und Kitsch erzählt und versucht die ungewöhnliche Beziehung und ihre Konsequenzen für die Mitmenschen möglichst unverfälscht zu präsentieren.

„Im Herzen jung“ feierte beim Rome Film Festival 2021 seine Weltpremiere.


Mittwoch, 28.02.2024, 17:00
7,00€
Mittwoch, 28.02.2024, 20:00
7,00€

06 Mrz

Sonntagskind – Die Schriftstellerin Helga Schubert Zur Frauen- und Familienwoche


Sonntagskind – Die Schriftstellerin Helga Schubert
FSK
FSK ab 0
Dauer
100 min
Genre
Dokumentation
Produktion
Deutschland 2023
Regie
Jörg Hermann
Darsteller
Eddy Zimmermann

Die Wiederentdeckung einer Jahrhundertautorin: Helga Schubert. Im zweiten Anlauf im Alter von 80 Jahren mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Literatin, Poetin, Chronistin.

Irgendwo im Nirgendwo zwischen Schwerin und Wismar lebt die 84-jährige Helga Schubert, pflegt ihren 95-jährigen kranken Ehemann, den ehemaligen Psychologieprofessor und Maler Johannes Helm und schreibt, wie in den vergangenen Jahrzehnten, jeden Tag an ihren Geschichten.

Von hier aus bricht sie, so oft es möglich ist, auf zu Lesungen, Vorträgen und Empfängen, denn seit dem Gewinn des Bachmannpreises im ersten Coronasommer 2020 ist sie wieder eine gefragte Person des öffentlichen Lebens.


Mittwoch, 06.03.2024, 17:00
7,00€
Mittwoch, 06.03.2024, 20:00
7,00€

08 Mrz

Ein ganzes halbes Jahr


Ein ganzes halbes Jahr
FSK
FSK ab 12
Dauer
119 min
Genre
Drama
Produktion
USA 2016
Regie
Thea Sharrock
Darsteller
Emilia Clarke, Sam Claflin, Janet McTeer

Louisa Clark (Emilia Clarke), die von allen nur Lou genannt wird, ist eine quirlige junge Dame, die viel Lebensfreude versprüht. Nach dem Verlust ihres Jobs in einem Café findet sie im Jobcenter eine Anzeige des querschnittsgelähmten Will Traynor (Sam Claflin

Dieser verlor zwei Jahre zuvor nach einem Motorradunfall die Fähigkeit zu Laufen und schließlich auch die Freude am Leben.

Sie erhält die Anstellung und versucht nun die für sie ungewohnte Aufgabe der Pflege des attraktiven Mannes nachzugehen.

Während ihr Will anfangs noch kühl und distanziert gegenüber steht, kann er sich schnell an ihrer positiven Art erfreuen und die beiden lernen einander immer besser kennen. Obwohl die Lebensansichten der beiden unterschiedlicher nicht sein können, verlieben sie sich im Laufe der Zeit ineinander. Doch das Schicksal hat andere Pläne für Lou und Will.


Freitag, 08.03.2024, 20:00
7,00€

13 Mrz

Razzia DEFA


Razzia
FSK
FSK ab 12
Dauer
97 min
Genre
Krimi
Produktion
Deutschland / SBZ 1947
Regie
Werner Klingler
Darsteller
Paul Bildt, Harry Frank, Nina Konsta, Claus Holm

Der Mangel im Nachkriegsberlin lässt den Schwarzmarkt blühen. Bei einer Großrazzia werden unterschiedlichste Waren beschlagnahmt, die alle aus derselben Quelle zu stammen scheinen. Die Spur führt in die Tanzbar "Alibaba", deren Besitzer Goll (Harry Frank) man aber nichts nachweisen kann. Der Verdacht erhärtet sich jedoch, als Kommissar Naumann (Paul Bildt) ermordet aufgefunden wird. Goll glaubt sich sicher, da er einen Verbündeten bei der Kripo hat, den er mit seiner attraktiven Sängerin Yvonne (Nina Konsta) ködert. Doch Naumanns Nachfolger Karl Lorenz (Claus Holm) gibt nicht auf. Er lässt die Bar umstellen, und in einem wilden Feuergefecht werden die Banditen unschädlich gemacht.


Mittwoch, 13.03.2024, 17:00
7,00€
Mittwoch, 13.03.2024, 20:00
7,00€

15 Mrz

Oppenheimer Blockbuster-Freitag


Oppenheimer
FSK
FSK ab 12
Dauer
180 min
Genre
Drama
Produktion
USA 2023
Regie
Christopher Nolan
Darsteller
Cillian Murphy, Emily Blunt

Um die Welt zu retten, musste ein Mann es wagen, sie zu zerstören. J. Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) ist eine der komplexesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine Genialität wird nur von seiner moralischen Zerrissenheit übertrumpft, als er während des Zweiten Weltkriegs für drei Jahre im Geheimen das sogenannte Manhattan-Projekt führt und sich in der Nachkriegszeit vehement dagegen wehren wird, dass die Atompolitik forciert werden soll.

Stets an seiner Seite ist seine Ehefrau und Botanikerin Kitty Oppenheimer (Emily Blunt), die jedoch während des Lebensabschnitts in Los Alamos, wo Oppenheimer an der Atombombe testet, mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hatte. Weitere wichtige Wegbereiter in der Phase sind Leslie Grove Jr (Matt Damon), der die Leitung des Manhattan-Projekts übernimmt, Lewis Strauss (Robert Downey Jr.), eine Schlüsselfigur in der Atompolitik der USA in der Nachkriegszeit, Physiker Ernest Lawrence (Josh Hartnett), Jean Tatlock (Florence Pugh) sowie Nobelpreisträger Niels Bohr (Kenneth Branagh), den Oppenheimer bewundert.

Im Manhattan-Projekt arbeiteten über 150.000 Personen im Zeitraum von drei Jahren streng geheim unter Oppenheimer. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gelang es den USA den Bau der Atombombe fertigzustellen. Nach dem Einsatz der beiden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und seinen verheerenden Auswirkungen auf die Menschheit setzte sich Oppenheimer vehement dafür ein, dass keine weitere abgeworfen werden würde.


Freitag, 15.03.2024, 20:00
7,00€

20 Mrz

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war


Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war
FSK
FSK ab 16
Dauer
116 min
Genre
Drama
Produktion
Deutschland 2023
Regie
Sonja Heiss
Darsteller
Devid Striesow, Laura Tonke, Arsseni Bultmann

Joachim (Arsseni Bultman) wächst auf dem Gelände der größten psychiatrischen Klinik Schleswig-Holsteins auf, nicht weil er selbst Patient ist, sondern weil sein Vater, Direktor Meyerhoff (Devid Striesow) die Klinik leitet. Dieser hat eine große Hingabe zu seiner Arbeit und den jungen Patienten und auch für Joachim gehören diese quasi zur Familie. Als jüngster Sohn des Direktors sucht er oft Zuflucht bei ihnen, denn seine älteren Brüder ärgern ihn gerne bis zum Tobsuchtsanfall. Die Mutter der drei Jungen (Laura Tonke) sehnt sich Aquarelle malend weg vom kräftezehrendem Alltag und hin zu lauen Sommernächten in Italien. Währenddessen taucht auch der Direktor außerhalb seiner Arbeit im Lesesessel in andere Welten ab und geht hinter dem Rücken seiner Frau heimlich seine eigenen Wege. Das heile Familienleben scheint Risse zu bekommen und als Joachim langsam erwachsen wird, macht ihm auch der Verlust der ersten Liebe schwer zu schaffen.

„Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ basiert auf dem autobiographischen Roman von Bestsellerautor Joachim Meuyerhoff.

Regisseurin Sonja Heiss adaptierte das Buch für die Leinwand und erzählt mit dem Film auf humorvolle und dennoch sehr berührende Weise von den Schwierigkeiten des Familienlebens.


Mittwoch, 20.03.2024, 17:00
7,00€
Mittwoch, 20.03.2024, 20:00
7,00€

27 Mrz

Call Jane Nach einer wahren Geschichte


Call Jane
FSK
FSK ab 12
Dauer
122 min
Genre
Drama
Produktion
USA 2022
Regie
Phyllis Nagy
Darsteller
Sigourney Weaver, Elizabeth Banks, Kate Mara, Wunmi Mosaku, Chris Messina, John Magaro

Biopic über ein Kollektiv an Frauen, das in den 1960ern anderen Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen hilft, als diese in den USA illegal waren.

„Schwanger? Verunsichert? Ruf Jane an.“ Mit diesem Slogan operierte das „Jane Kollektiv“, eine aus dem Untergrund agierende humanitäre Einrichtung von Frauen für Frauen, in den 1960ern in Chicago. Zu diesem Zeitpunkt standen Schwangerschaftsabbrüche noch unter Strafe, doch viele Frauen, besonders aus den ärmeren Gegenden, sahen keine Chance, ein Kind sorgenfrei groß zu ziehen.

Anders bei Hausfrau Joy (Elizabeth Banks): Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein zweites Kind. Als es mit der Schwangerschaft endlich klappt, gibt es jedoch einige Komplikationen – sollte sie das Kind gebären, gefährdet sie ihre eigene Gesundheit. Einzig beim Untergrund-Netzwerk „The Janes“ kann ihr geholfen werden. Dort trifft sie auf Virginia (Sigourney Weaver), die sich mit einer Reihe anderer Frauen unter dem Decknamen „Jane“ am Hörer meldet, um den Frauen beim Thema Schwangerschaft die Wahl zu lassen und wenn es hart auf hart kommt, selbst einen Abbruch durchzuführen.

Im Jahr 1965 erhielt die Studentin und Aktivistin Heather Booth einen Hilferuf einer Bekannten, die ungewollt schwanger wurde. Sie vermittelte sie an einen Arzt, der bei einem sicheren Abbruch helfen konnte. Mit der Zeit wandten sich immer mehr Frauen an sie, um Hilfe zu suchen, Heather gab stets den Decknamen „Jane“ an, um in der Zeit, als ein  Schwangerschaftsabbruch noch illegal war, nicht aufzufallen.

Bald wurden die Anrufe immer mehr, sie fand Frauen, die sie bei der Arbeit und Vermittlung unterstützten. Das „Jane Kollektiv“ war entstanden. Im Laufe der Zeit lernten die Frauen selbst, wie ein sicherer Abbruch vorzunehmen war und halfen besonders armen Frauen.

Im Jahr 1972 wurden sieben Frauen bei einer Razzia festgenommen. Jede Einzelne sollte maximal eine Gefängnisstraße von 110 Jahre erhalten, etwa zehn Jahre für jede der sicher durchgeführten Abbrüche.

Glück im Unglück war das Ergebnis des Obersten Gerichtshof im Fall „Roe vs Wade“ 1973. Demnach wurden Abbrüche, die im ersten Trimester einer Schwangerschaft durchgeführt wurden, endlich legitimiert. Frauen haben demnach ein Recht auf Privatsphäre und die Entscheidungsgewalt über ihren eigenen Körper. Die Anklage gegen die „Janes“ wurde fallen gelassen, das Jane Kollektiv löste sich kurze Zeit später auf.


Mittwoch, 27.03.2024, 17:00
7,00€
Mittwoch, 27.03.2024, 20:00
7,00€