24 Jun

Ein Kuchen für den Präsidenten


Ein Kuchen für den Präsidenten
FSK
FSK ab 6
Dauer
105 min
Genre
Drama
Produktion
Irak/USA/Katar 2025
Regie
Hasan Hadi
Darsteller
Baneen Ahmed Nayyef, Sajad Mohamad Qasem, Waheed Thabet Khreibat, Rahim AlHaj

Im Marschland im Süden des Iraks führt die kleine Lamia (Baneen Ahmed Nayyef) Anfang der 1990er-Jahre zusammen mit ihrer betagten Großmutter Bibi (Waheed Thabet Khreibat) ein einfaches bäuerliches Leben. Kurz vor dem Geburtstag von Staatsoberhaupt Saddam Hussein steht in der Schule, die sie und ihr Freund Saeed (Sajad Mohamad Qasem) mit dem Boot erreichen, eine traditionelle (auch in der damaligen Realität existierende) Lotterie an. Jedes Jahr wird ein Kind der Klasse ausgelost, das zu Ehren des Diktators für die örtlichen Feierlichkeiten einen Kuchen backen muss. Kommt es dem Auftrag nicht nach, drohen seiner Familie drakonische Strafen. Dieses Mal trifft es Lamia, für die eine eigentlich so alltägliche Aufgabe zu einer schier unüberwindbaren Herausforderung werden könnte, ächzt doch das ganze Land im Zuge des Zweiten Golfkriegs unter internationalen Sanktionen.

Mit ihrer Oma und ihrem geliebten Hahn Hindi unter dem Arm macht sich die Neunjährige schließlich auf den Weg in die nächste Stadt, wo sie noch auf ganz andere Weise von der harschen Wirklichkeit eingeholt wird. Das Mädchen lässt sich indes nicht unterkriegen und begibt sich, begleitet von Saeed, auf die Suche nach den nötigen Zutaten. Was sich schnell zu einer gefährlichen Odyssee auswächst.

Ein Kuchen für den Präsidenten ist das Debütwerk von Regisseur Hasan Hadi. Laiendarstellende, ein Dreh mit Kindern und Tieren sowie einige Passagen auf dem Wasser – all diese Unwägbarkeiten bündelt das in weiten Teilen mangels Stromquellen ohne künstliches Licht gefilmte Coming-of-Age-Drama.


Mittwoch, 24.06.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 24.06.2026, 20:00
7,00€

01 Jul

Wie füttert man einen Esel DEFA


Wie füttert man einen Esel
FSK
FSK unbekannt
Dauer
95 min
Genre
romantische Komödie
Produktion
DDR 1974
Regie
Roland Oehme
Darsteller
Manfred Krug, Karla Chadimová, Jana Gyrová, Hana Talpová, Fred Delmare

Fernfahrer Fred (Manfred Krug) hat entlang der weiten Straßen zahlreiche Liebesverhältnisse, die er immer wieder gerne auffrischt. Bei einer Tour nach Bulgarien wird er in Prag in einen Unfall verwickelt, und sein Beifahrer Orje (Fred Delmare), der dabei seine Mundharmonika verschluckt, fällt aus. Die Tschechin Jana (Karla Chadimová) setzt durch, dass Fred sie an Orjes Stelle mitnimmt. Ihr gefällt der Mann, und sie plagt sich redlich mit dem Schwerlaster und damit, Freds Aufmerksamkeit zu gewinnen. Doch Fred ist mehr daran interessiert, sein Adressenbüchlein Station für Station "abzuarbeiten". Jana mangelt es nicht an Einfällen, ihn dabei zu stören. Langsam schwindet sein Ärger darüber, und auf der Rückfahrt, im Prunkbett eines ungarischen Schlosses, finden sie endlich zusammen.

Am Film, der an Originalschauplätzen gedreht wurde, waren die Filmstudios Barrandov in Prag, das Ma-Filmstudio Budapest, das Buftea-Filmstudio Bukarest und das Kino-Center Sofia beteiligt. Wie füttert man einen Esel erlebte am 27. Juni 1974 auf der Schweriner Freilichtbühne seine Premiere.


Mittwoch, 01.07.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 01.07.2026, 20:00
7,00€

03 Jul

Der Teufel trägt Prada 2 Blockbuster-Freitag


Der Teufel trägt Prada 2
FSK
FSK ab 0
Dauer
119 min
Genre
Komödie
Produktion
USA 2026
Regie
David Frankel
Darsteller
Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci

Nachdem sie vor zwanzig Jahren in ihren ikonischen Rollen als Miranda, Andy, Emily und Nigel zu sehen waren, kehren Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci in 20th Century Studios’ Der Teufel trägt Prada 2 in die modischen Straßen von New York City und in die eleganten Büros des Runway-Magazins zurück. Die Fortsetzung spielt in einer weiterentwickelten Modewelt, in der sich Emily Charlton, einst Miranda Priestly’s bissige Assistentin, zu einer führenden Figur in der Branche emporgearbeitet hat. Doch mit dem Erfolg kommen neue Konflikte: Emily und ihre ehemalige Chefin stehen sich nun als Rivalinnen gegenüber. Während die Zuschauer gespannt auf die Wiederkehr von Andy Sachs und Nigel warten, bleibt eines sicher – die Mode- und Machtspiele in der Welt von Miranda Priestly sind noch lange nicht vorbei.

Mit der Komödie „Der Teufel trägt Prada“ (2006) gelang der Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna und dem Regisseur David Frankel gleich in zweifacher Hinsicht ein Hit: Zum einen avancierte der Film zum Publikumserfolg mit Langzeitwirkung – und zum anderen errang er unter anderem durch diverse Oscar- und Golden-Globe-Nominierungen ein gewisses Prestige. 


Freitag, 03.07.2026, 20:00
7,00€

08 Jul

Rose


Rose
FSK
FSK ab 12
Dauer
93 min
Genre
Drama, Historienfilm
Produktion
Deutschland 2026
Regie
Markus Schleinzer
Darsteller
Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt

Rose (Sandra Hüller) kämpft nach dem 30-jährigen Krieg im Deutschland des frühen 17. Jahrhunderts um ihren Platz in einer sich verändernden Gesellschaft. Als alleinstehende Frau hat sie wenig Perspektiven abseits einer Eheschließung. Indem sie sich als Mann und Kriegsveteran ausgibt, will Rose in einem abgelegenen protestantischen Dorf ein Anwesen übernehmen, indem sie sich als rechtmäßiger Erbe des seit Jahren verlassenen Gutshofs ausgibt.

Die Regie führt der österreichische Schauspieler und Filmemacher Markus Schleinzer („Angelo“). Das Drehbuch schrieb Schleinzer gemeinsam mit Alexander Brom, inspiriert ist die Handlung von zahlreichen dokumentierten Berichten über als Männer verkleidete Frauen in der europäischen Geschichte

 „Rose“ lief im Wettbewerb der Berlinale 2026, wo Sandra Hüller als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.


Mittwoch, 08.07.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 08.07.2026, 20:00
7,00€

10 Jul

Extrawurst OPEN-AIR-KINO


Extrawurst
FSK
FSK ab 12
Dauer
100 min
Genre
Komödie
Produktion
Deutschland 2026
Regie
Marcus H. Rosenmüller
Darsteller
Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer, Gaby Dohm

  • OPEN-AIR-KINO auf dem Sportplatz am Stülower Weg
  • Einlass: 21:00 Uhr
  • Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen!

Ein Kleinstadt-Tennisclub will sich einen neuen Grill für die gemeinschaftlichen Sommerabende zulegen. Vize-Vereinsvorsitzender Matthias (Friedrich Mücke) und Inhaber Heribert (Hape Kerkeling) sind sich einig: Ein edles Modell mit verschiedenen Grillfunktionen soll es werden. Für die beiden könnte es so einfach sein, Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst) haut noch einen Spruch hinterher. Doch als die Frage von Torstens Frau Melanie (Anja Knauer) aufgeworfen wird, ob nicht ein zweiter Grill für das einzige muslimische Clubmitglied Erol (Fahri Yardim) angeschafft werden soll, kippt die Stimmung. Was als harmloser Vorschlag aufkam, kocht im rasenden Tempo zu einer brisanten Diskussion hoch, die den Tennisclub bis aufs Mark erschüttert.

Adaption der gleichnamigen Theaterkomödie. Das Theaterstück zählt zu den erfolgreichsten Bühnenproduktionen der letzten Jahre in Deutschland. Die preisgekrönte Komödie, ausgezeichnet mit dem Monica-Bleibtreu-Preis, behandelt die Themen Integration und Rassismus mit einem humorvollen Ansatz. „Extrawurst“ zeigt auf humorvolle, aber auch ernsthafte Weise, wie sich eine harmlose Diskussion in einem bürgerlichen Milieu verselbstständigen kann, wenn zugrundeliegende Vorurteile und Ängste an die Oberfläche gelangen.


Freitag, 10.07.2026, 22:00
9,00€

15 Jul

Der Frosch und das Wasser


Der Frosch und das Wasser
FSK
FSK ab 6
Dauer
113 min
Genre
Komödie, Drama, Roadmovie
Produktion
Deutschland 2025
Regie
Thomas Stuber
Darsteller
Aladdin Detlefsen, Kanji Tsuda, Bettina Stucky, Meltem Kaptan, Cornelius Schwalm, Yuki Iwamoto

Buschi wurde mit dem Down-Syndrom geboren. Für Abenteuer ist in seinem Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann einer japanischen Reisegruppe an. Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.

Mit feinem Humor und magischer Poesie feiert der Film die kleinen Momente des Alltags, erzählt zugleich von der großen Sehnsucht nach der Ferne, vom Ankommen und sich zu Hause fühlen. Ein Werk voller Zärtlichkeit und Leichtigkeit, das mit seinen Figuren mitten ins Herz trifft.

Als Stefan Busch, genannt Buschi, steht der Bremer Schauspieler Aladdin Detlefsen zum ersten Mal in einer Kino-Hauptrolle vor der Kamera. 


Mittwoch, 15.07.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 15.07.2026, 20:00
7,00€

22 Jul

Der verlorene Mann


Der verlorene Mann
FSK
FSK ab 12
Dauer
100 min
Genre
Drama
Produktion
Deutschland 2026
Regie
Welf Reinhart
Darsteller
Dagmar Manzel, August Zirner, Harald Krassnitzer

„Der verlorene Mann“ erzählt eine leise, aber tief berührende Geschichte über Liebe, Verantwortung und das fragile Gleichgewicht langjähriger Beziehungen. Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) lebt mit ihrem Ehemann Bernd (August Zirner), einem pensionierten Pfarrer, zurückgezogen in ländlicher Idylle. Die Ehe ist vertraut, ruhig – vielleicht ein wenig festgefahren. Dieses Gleichgewicht gerät abrupt ins Wanken, als plötzlich Hannes Ex-Mann Kurt (Harald Krassnitzer) vor der Tür steht. Aufgrund seiner Alzheimer-Erkrankung glaubt er, noch immer mit Hanne verheiratet zu sein, und hat die Scheidung vor zwanzig Jahren vollständig vergessen. Aus Mitgefühl nehmen Hanne und Bernd Kurt vorübergehend bei sich auf. Was zunächst als pragmatische Lösung beginnt, entwickelt sich zu einem emotional aufgeladenen Dreiecksverhältnis. Alte Gefühle brechen auf, neue Nähe entsteht – und gleichzeitig wächst die Überforderung. Während sich Hanne zwischen Fürsorge und Loyalität zerreibt, fühlt sich Bernd zunehmend an den Rand gedrängt. Je weiter Kurts Krankheit fortschreitet, desto deutlicher wird: Diese ungewöhnliche Konstellation fordert von allen Beteiligten Entscheidungen, die ihr Leben dauerhaft verändern könnten.

Mit „Der verlorene Mann“ legt Regisseur Welf Reinhart sein Spielfilmdebüt vor. Reinhart ließ sich zum Demenzbegleiter ausbilden und arbeitete eng mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zusammen. 


Mittwoch, 22.07.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 22.07.2026, 20:00
7,00€

29 Jul

Glennkill: Ein Schafskrimi


Glennkill: Ein Schafskrimi
FSK
FSK ab 6
Dauer
109 min
Genre
Komödie, Krimi
Produktion
Großbritannien 2026
Regie
Kyle Balda
Darsteller
Hugh Jackman, Nicholas Braun, Nicholas Galitzine, Emma Thompson, Molly Gordon

George Hardy (Hugh Jackman) ist ein Schäfer, der seine Tiere über alles liebt. Anstatt sie zu schlachten, zieht er sie nur wegen ihrer Wolle groß und liest ihnen jeden Abend Krimis vor – in dem festen Glauben, die Schafe könnten ihn ohnehin nicht verstehen. Doch genau das tun sie. Nach jeder Geschichte diskutiert die Herde leidenschaftlich über Motive, Spuren und Täterbilder. Als George eines Morgens tot aufgefunden wird, sind sich die Schafe sofort sicher: Das war Mord. Während der unbeholfene Dorfpolizist Tim Derry (Nicholas Braun) kaum Erfahrung mit echten Verbrechen hat, beschließt die Herde, ihre eigenen Ermittlungen zu starten – und zum ersten Mal ihr sicheres Weideland zu verlassen. Auf ihrem Weg durch die menschliche Welt müssen die Schafe feststellen, dass diese deutlich chaotischer und gefährlicher ist, als gedacht. Doch ihr kriminalistischer Eifer wächst mit jeder neuen Spur. Je weiter ihre Recherchen voranschreiten, desto deutlicher wird, dass Georges Tod mit Geheimnissen im Dorf zusammenhängt, die niemand aussprechen will.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Leonie Swann.


Mittwoch, 29.07.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 29.07.2026, 20:00
7,00€