25 Mrz

Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke


Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
FSK
FSK ab 6
Dauer
135 min
Genre
Drama-Film, Komödie
Produktion
Deutschland 2025
Regie
Simon Verhoeven
Darsteller
Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn

Als jüngster Sohn des Psychiaters wuchs Joachim (Bruno Alexander) auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie auf, absolvierte mit Strapazen ein Austauschjahr in den USA sowie die Schulzeit und steht nun kurz vor dem Zivildienst, als plötzlich ein Wunder geschieht. Angenommen an der Schauspielschule in München, lässt Joachim alles zurück und zieht in die großelterliche Villa in Nymphenburg. Mit seiner Großmutter (Senta Berger), die als ehemalige Schauspielerin immer noch exzentrische Diva-Allüren an den Tag legt, und seinem Großvater (Michael Wittenborn), einem strengen Philosophieprofessor im Ruhestand, lebt der junge Mann ein unübliches Studentenleben.

Während Joachim sich an der Schauspielschule ungeahnten Schwierigkeiten stellen muss, ertränkt er seine Sorgen abends mit den Großeltern auf dem Sofa in Rotwein. So ringt er täglich mit der großen Überforderung auf der Bühne und bemerkt abseits dieser, dass auch seine Großeltern noch still und leise den ein oder anderen Kampf zu kämpfen haben.

Unter dem Namen „Alle Toten fliegen hoch“ hat der deutsche Schauspieler Joachim Meyerhoff („Babylon Berlin“) seine Familiengeschichte auf die Bühne gebracht und später als Roman veröffentlicht. Nachdem bereits der zweite Teil „Wann wird es endlich so, wie es nie war“ verfilmt wurde, folgt mit „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ eine Leinwandadaption des gleichnamigen dritten Bands.

Regie übernahm diesmal der deutsche Filmemacher Simon Verhoeven („Männerherzen“).


Mittwoch, 25.03.2026, 16:30
7,00€
Mittwoch, 25.03.2026, 19:30
7,00€

01 Apr

Der Schlüssel DEFA - Zum 85. Geburtstag Jutta Hoffmanns


Der Schlüssel
FSK
FSK unbekannt
Dauer
97 min.
Genre
Drama
Produktion
DDR 1973
Regie
Egon Günther
Darsteller
Jutta Hoffmann, Jaecki Schwarz, Magda Zawadzka, Jerzy Jogalla, Jadwiga Chojnacka, Leon Niemczyk, Anna Dziadyk, Wolfgang Greese

Ric (Jutta Hoffmann) und Klaus (Jaecki Schwarz), sie ist Arbeiterin, er Student, reisen im Urlaub nach Kraków. Auf dem Flugplatz gibt ihnen ein freundlicher Pole den Schlüssel zu seiner Wohnung. Beide sind erwartungsvoll, erleben unbeschwerte Tage. Ric gibt sich in ihrer unkomplizierten Weise den Entdeckungen hin, dem Leben im Nachbarland, den Begegnungen. Geschichte wird für sie fühlbar. In dieser fremden Umgebung sieht sie plötzlich ihre Beziehung zu Klaus in einem neuen Licht, sie spürt, wie anders er auf alles reagiert, fühlt sich verletzt durch seine Maßregelungen, seine überlegene Art. Die Kompliziertheit ihrer Beziehung wird ihr deutlich. Intellektuell wird sie ihm nie gewachsen sein. Er wird seinen Weg machen, während sie immer Arbeiterin bleiben wird, wozu sie sich bekennt. Dieses Bekenntnis aber lässt sie um den Bestand ihrer Liebe fürchten. Sie gerät in Panik, als sie Klaus nicht findet, stürzt blindlings auf die Straße, um ihn zu suchen, und dabei unter eine Straßenbahn. Ihr Tod ist für Klaus ein Schock. Die Größe des Verlusts empfindet er langsam - während der Begegnung mit Anteil nehmenden Menschen und bei der Abwicklung der Überführungsformalitäten.


Mittwoch, 01.04.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 01.04.2026, 20:00
7,00€

08 Apr

Rental Family


Rental Family
FSK
FSK ab 0
Dauer
103 min.
Genre
Tragikomödie
Produktion
USA 2025
Regie
Hikari
Darsteller
Brendan Fraser, Mari Yamamoto, Takehiro Hira

Als es für einen US-amerikanischen Schauspieler (Brendan Fraser) mit den Jobs in japanischen Zahnpasta-Werbungen nicht mehr läuft, nimmt er eine ungewöhnliche Alternative in Anspruch. Der einsame Ende-50-Jährige lebt in der japanischen Hauptstadt Tokio, wo das Konzept der „Rental-Family“ große Erfolge feiert. Diese einzigartige Branche vermittelt Schauspieler, die als Ersatzfamilienmitglieder fungieren, um emotionale Lücken in den Leben ihrer Kunden zu füllen.

Was als ein reiner Performance-Akt beginnt, wird bald zu tatsächlicher Verbundenheit und Gemeinschaft. Der Schauspieler spürt, wie zunehmend die Grenzen zwischen Schauspiel und echter menschlicher Verbindung verschwimmen. Dabei merkt er, dass die Menschen, mit denen er als Ersatzfamilienmitglied agiert, ihm eine ganz neue Perspektive auf zwischenmenschliche Beziehungen und das Leben an sich bieten.

Mit „Rental Family“ bringt die japanische Filmemacherin Hikari, bekannt für die Netflix-Serie „Beef“ sowie „37 Seconds“ und „Tokyo Vice“, eine bewegende Tragikomödie auf die Leinwand, die tief in die Themen Identität, Einsamkeit und zwischenmenschliche Beziehungen eintaucht. Das Drehbuch hat Hikari gemeinsam mit Stephen Blahut verfasst. „Rental Family“ ist ein berührendes Drama, das die kulturellen Unterschiede und die universelle Suche nach Verbindung thematisiert. Es verspricht nicht nur spannende Einblicke in die japanische „Rental-Family“-Branche, sondern beleuchtet auch die emotionale Reise der Hauptfigur, die sich im Zuge ihrer Arbeit mit den eigenen Sehnsüchten nach menschlicher Nähe konfrontiert sieht.


Mittwoch, 08.04.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 08.04.2026, 20:00
7,00€

15 Apr

Amrum


Amrum
FSK
FSK ab 12
Dauer
93 min.
Genre
Drama-Film
Produktion
Deutschland 2025
Regie
Fatih Akin
Darsteller
Jasper Billerbeck, Laura Tonke, Kian Köppke, Diane Kruger

Im Frühling des Jahres 1945 unterstützt der 12-jährige Nanning (Jasper Billerbeck) seine Mutter Hille (Laura Tonke) tatkräftig in den letzten Tagen des Kriegs. Zwischen Seehundjagd, nächtlicher Fischerei und harter Arbeit auf dem Acker packt der Junge überall mit an, um die Familie zu ernähren. Als jedoch der langersehnte Frieden einkehrt, sieht Nanning sich mit bisher unbekannten, neuen Problemen konfrontiert, deckt nach und nach düstere Familiengeheimnisse auf und muss lernen, seinen eigenen Weg zu finden.

Basierend auf den Kindheitserinnerungen des renommierten Regisseurs und Drehbuchautors Hark Bohm bringt dieser gemeinsam mit dem preisgekrönten Filmemacher Fatih Akin ein eindrückliches Drama von der Nordseeinsel Amrum auf die große Leinwand. Die beiden Filmemacher, die eine langjährige Freundschaft verbindet, schrieben bereits das Drehbuch für das Drama „Aus dem Nichts“ zusammen und schafften es damit 2018 als deutscher Beitrag auf die Oscarverleihung.

 

Auch für „Amrum“ erarbeiteten Bohm und Akin das Drehbuch gemeinsam, widmen sich aber diesmal einer sehr persönlichen Geschichte. Die Hauptrolle des jungen Nanning übernimmt der 12-jährige Jasper Billerbeck. An seiner Seite ist der 11-jährige Kian Köppke als sein Freund Hermann zu sehen.

Wie auch schon bei „Aus dem Nichts“ arbeiten Bohm und Akin mit der Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger („Inglourious Basterds“) zusammen, die als Bäuerin Tessa vor der Kamera steht. Nannings Mutter, Hille Hagener, wird von Laura Tonke („Baader“) gespielt, ihre Schwester, Tante Ena, verkörpert Lisa Hagmeister („Systemsprenger“). Detlev Buck („Sonnenallee“) schlüpft in die Rolle des Fischers Sam Gangsters. In weiteren Rollen sind außerdem Matthias Schweighöfer („Army of Thieves“) als Onkel Theo, Lars Jessen als Opa Arjan und Hark Bohm selbst zu sehen.


Mittwoch, 15.04.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 15.04.2026, 20:00
7,00€

22 Apr

Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes


Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes
FSK
FSK ab 6
Dauer
105 min.
Genre
Historienfilm, Drama, Biopic
Produktion
Deutschland 2025
Regie
Edgar Reitz
Darsteller
Edgar Selge, Aenne Schwarz, Lars Eidinger, Michael Kranz, Antonia Bill, Barbara Sukowa

Preußen, 1704: Königin Sophie Charlotte von Preußen (Antonia Bill) fühlt sich in ihrem höfischen Leben intellektuell unterfordert und sehnt sich nach dem Austausch mit ihrem einstigen Lehrer, dem Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (Edgar Selge). Er, ein Denker seiner Zeit, ist für sie ein unverzichtbarer Wegbegleiter in Fragen der Philosophie, Mathematik und des Lebens. Um seine geistige Nähe zumindest symbolisch wiederherzustellen, beauftragt sie ein Porträt von Leibniz. Doch die Porträtsitzungen gestalten sich als Herausforderung: Der große Denker hinterfragt unentwegt die Natur der Kunst und die Abbildung der Realität. Hofmaler Delalandre (Lars Eidinger) sieht sich in seiner Kunst attackiert.

Einzig die junge Malerin Aaltje van de Meer (Aenne Schwarz) schafft es, mit Leibniz auf Augenhöhe zu kommunizieren. Zwischen beiden entspinnt sich ein intensiver Dialog über Kunst, Wissenschaft und die ewige Suche nach Wahrheit, der intellektuelle und emotionale Grenzen überschreitet.

Mit „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ kehrt der renommierte Regisseur Edgar Reitz, bekannt durch seine epische „Heimat“-Filmreihe, eindrucksvoll auf die Kinoleinwand zurück. Statt sich jedoch einer klassischen Biografie zu widmen, konzentriert sich Reitz auf eine fiktive Episode aus dem Leben des Universalgelehrten Leibniz (1646-1716), um die Themen Kunst und Realität zu ergründen. Gemeinsam mit Co-Regisseur Anatol Schuster („Frau Stern“) und Drehbuchautor Gert Heidenreich entwickelte Reitz einen Film, der intellektuelle Tiefe mit emotionaler Intensität vereint.

Die hochkarätige Besetzung trägt entscheidend zur Wirkung des Films bei. Edgar Selge („Das Experiment“) verkörpert mit beeindruckender Präzision die komplexe Figur des Gottfried Wilhelm Leibniz, dessen Genialität ebenso faszinierend wie herausfordernd ist. An seiner Seite glänzt Aenne Schwarz („Alles ist gut“) als Malerin Aaltje van de Meer, die mit ihrem scharfen Intellekt und ihrer Leidenschaft für die Kunst eine ideale Gesprächspartnerin für den Gelehrten darstellt. Antonia Bill („Deutschland 83“) spielt die Rolle der Königin Sophie Charlotte, Lars Eidinger („Babylon Berlin“) und Barbara Sukowa („Hannah Arendt“) runden das Ensemble ab.


Mittwoch, 22.04.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 22.04.2026, 20:00
7,00€

29 Apr

Mit Liebe und Chansons


Mit Liebe und Chansons
FSK
FSK unbekannt
Dauer
104 min.
Genre
Dramödie
Produktion
Frankreich 2025
Regie
Ken Scott
Darsteller
Leïla Bekhti, Esther Perez, Jonathan Cohen, Roland Perez

Paris in den 1960er Jahren: Esther Perez bringt ihr sechstes Kind zur Welt, den kleinen Roland. Er wird mit einer Fehlbildung am Fuß geboren. Die Ärzte sind sich sicher, dass Roland niemals richtig laufen wird. Doch Esther ist eine starke und sture Frau, die ihrem Kopf und vor allem ihrem Herzen folgt. Entgegen aller Ratschläge verspricht sie Roland, dass er an seinem ersten Schultag wie alle anderen Kinder auf eigenen Beinen in die Schule gehen wird. Roland wird ein glücklicher Mensch sein, dem es an nichts mangelt, dafür werde sie schon sorgen. Basta. Und Esther ist eine Mutter, die wahre Wunder vollbringen kann. Alles setzt sie nun daran, ihr Versprechen zu halten und schleppt Roland von Orthopäde zu Heilerin und wieder zurück. Mit unerschütterlichem Optimismus ist sie niemals um eine neue Strategie verlegen, die ihrem Sohn das Glück bescheren kann, auf eigenen Beinen zu stehen, selbst wenn der liebe Gott dabei eine Rolle spielen muss und ihre jüdische Großfamilie dazu verdammt ist, monatelang den heilsamen Klängen französischer Chansons zu lauschen.

MIT LIEBE UND CHANSONS ist die unglaubliche, aber wahre und mit viel Humor erzählte Geschichte von der größten Liebe, die es geben kann: die einer Mutter zu ihrem Kind.

Hier gelingt eine großartige Familiensaga über die Hingabe und Kraft, die darin liegt, sich dem Schicksal gemeinsam zu stellen. Eine zutiefst berührende und warmherzige Tragikomödie, die den Pfaden der Liebe folgt und dem Publikum ein wundervolles Kinoerlebnis schenkt.


Mittwoch, 29.04.2026, 17:00
7,00€
Mittwoch, 29.04.2026, 20:00
7,00€